Menschen und Chancen

Ursula Eberwein

Ursula Eberwein

(Foto: Michael Fuchs)

Wer 29 Jahre auf der Karlshöhe war wie Diakonin Ursula Eberwein hat nahezu ein Fünftel der gesamten Karlshöhe-Historie persönlich miterlebt und mitgestaltet! Bei ihrem Start im Jahre 1993 war das Haus auf der Wart eine Einrichtung mit 40 Plätzen nur für Männer. Die Liegenschaften waren begrenzt und in die Jahre gekommen. Später sind sie abgerissen worden.

Seitdem erwuchsen nicht nur etliche stattliche Gebäude auf der Karlshöhe für den neu entstandenen Geschäftsbereich der Hilfen für Menschen mit besonderen sozialen und psychischen Schwierigkeiten (HPS). Unter der Leitung von Ursula Eberwein entstanden zudem rund 270 Betreuungsplätze verteilt auf sieben verschiedene Fachabteilungen.

Viele Menschen kommen Ursula Eberwein in den Sinn, die diese lange Lebens- und Arbeitsreise begleiteten und begleiten. Bewusst sollen keine Namen genannt werden, da jede und jeder an seinem Platz wichtig und richtig ist und war: „Ich danke für die Chance, auf sehr besondere Menschen zu treffen, Mitarbeitende und Vorgesetzte, die mein Leben nachhaltig beeinflusst und mich in meiner Arbeit so großartig unterstützt haben, dass aus einem kleinen Haus eine differenzierte Fachabteilung werden konnte“, sagt Ursula Eberwein in ihrem Rückblick, der nicht weniger als ein ganzes Lebenswerk umfasst.

„Ihr seid das Licht der Welt, Ihr seid das Salz der Erde, Ihr seid die Stadt auf dem Berge. Ohne diese unglaubliche geballte Kraft an Einsatzbereitschaft ist der Weg zur Umsetzung des Reiches Gottes gar nicht möglich“, sagt Ursula Eberwein über diese Karlshöher Weggemeinschaft.