Zahlen und Herzblut

Hardy Sauer

Hardy Sauer

(Foto: Michael Fuchs)

Für einen gestandenen Fundraiser zählen am Anfang und am Ende die Zahlen – aber eben nicht nur diese. Ein Fundraiser muss als Persönlichkeit authentisch, ein Fan seiner eigenen Einrichtung und mit viel Herzblut für diese im Einsatz sein. Attribute, die perfekt auf Hardy Sauer zutreffen.

Vor 28 Jahre startete der gelernte Zahlenmensch (Bankkaufmann) Hardy Sauer auf der Karlshöhe als Ausbilder im damaligen Körperbehindertenzentrum (heute: Ausbildungszentrum), um mit jungen Menschen mit Einschränkungen zu arbeiten. Dazu beitragen, dass sie mit einem erfolgreichen Abschluss in der Tasche den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft finden, war über viele Jahre sein Ziel.

Auch als Fundraiser, nächste und langjährige Station auf der Karlshöhe, ging es ihm immer um die Menschen mit Unterstützungsbedarf. Viele große und kleine Projekte konnten durch seine Arbeit für sie auf den Weg gebracht werden.

Hardy Sauer wird die Karlshöhe verlassen, da er beruflich noch einmal etwas ganz anderes machen möchte, und zwar als Geschäftsführer in der Sozialwirtschaft. „Aus der Komfortzone zu treten, ist für meine persönliche Entwicklung unabdingbar“, sagt er. Ganz sicher wird er sich dabei treu bleiben, denn er ist eben nicht nur ein Zahlenmensch. Das spiegelt sich auch in seinem persönlichen biblischen Motto: Ein Gebet in Wahrheit und Almosen geben in Barmherzigkeit sind besser als Reichtum in Ungerechtigkeit. Almosen geben ist besser, als Gold anzuhäufen (Tob 12,8).