Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, standen auf der Karlshöhe einmal diejenigen im Mittelpunkt, die sich sonst mit viel Zeit und Herz für andere einsetzen: Beim Dankesabend im Ostsaal kamen rund 45 Ehrenamtliche und Mitarbeiter aus fast allen Bereichen der Karlshöhe zusammen.
Zum Auftakt begrüßte Frank Gerhard, Wirtschaftlicher Vorstand der Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg, die Gäste. Anschließend wurden von Ira Wagner, Ehrenamtskoordinatorin der Karlshöhe Ludwigsburg, die verschiedenen Ehrenamtsbereiche vorgestellt und sichtbar gemacht, wie vielfältig das freiwillige Engagement auf der Karlshöhe ist. Dabei zeigte sich auch, wie unterschiedlich lange die Ehrenamtlichen bereits dabei sind. Manche unterstützen die Karlshöhe erst seit diesem Jahr, andere schon seit vielen Jahren. Eine Ehrenamtliche engagiert sich beispielsweise bereits seit 22 Jahren als Anwältin für Jugendliche.
Eine besondere Aufmerksamkeit hatten sich die Mitarbeiter der Ergotherapie aus dem Haus DoppelPunk ausgedacht. Sie gestalteten Dankeskarten mit Blütensamen und der passenden Botschaft: „Vielen Dank für Ihr Engagement. Dank Ihnen blüht die Karlshöhe.“
Für beste Unterhaltung sorgte das Duo Q-rage mit Sandra Hehrlein und Jörg Pollinger. Mit viel Humor griffen die beiden die Begrüßungsreden auf, bezogen die Gäste spontan in ihre Sketche ein und sorgten für zahlreiche Lacher.
In der Pause lud die Hauswirtschaft zu einem Buffet mit Häppchen, Salaten und Nachtisch ein. Bereits zum Empfang hatte das Team im hinteren Bereich der Karlshöher Kirche einen Sektempfang vorbereitet.
Besonders persönlich wurde es beim letzten Programmpunkt. Die Gäste waren eingeladen, einen Satz aufzuschreiben, den sie mit der Karlshöhe und ihrem Ehrenamt verbinden. Dabei kamen unterschiedliche Aussagen zusammen, etwa „Nach sechs Stück Kuchen ist aber Schluss!“, „Das wird schon klappen“, „Schön, dass du da bist, es ist wieder Freitag!“, „Was kosched des?“ oder „Der wunderbare Blick auf den Eiger“.
Q-rage baute diese Sätze spontan in den abschließenden Act ein. Dass dabei nicht immer alles ganz zusammenpasste, machte den besonderen Reiz aus und sorgte dafür, dass manche Gäste Tränen lachten.
So wurde der Dankesabend zu einem lebendigen und herzlichen Treffen mit vielen Begegnungen, Gesprächen und neuen Bekanntschaften. Vor allem aber war er ein großes Dankeschön an all jene, die mit ihrem freiwilligen Engagement dazu beitragen, dass auf der Karlshöhe vieles möglich wird.