Kaltes Fußbad unterm Schreibtisch

Bericht über die Hitze von Helen Slusar

In Deutschland wurden Sommertemperaturen von bis zu 39 Grad gemessen – eine Rekordhitze, die viele Menschen an ihre Grenze. Auch direkt vor Ort spüren Menschen immer öfter, wie solche Extremwerte das Leben erschweren.  

Die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel, der Asphalt glüht und kein Lüftchen weht durch die Straßen. Seit Tagen ächzt Ludwigsburg unter einer extremen Hitzewelle. Für viele wird der Alltag zur Belastungsprobe: Schlaflose Nächte, überfüllte Freibäder und vertrocknete Grünflächen. Auf den Straßen, in den Wohnungen und bei der Arbeit – überall zeigt sich, wie sehr die Temperaturen den Alltag verändern und ihn erschweren. Die Methoden, wie die Leute mit dieser Wetterlage umgehen, unterscheiden sich stark. Auch auf dem Gelände der Karlshöhe herrscht ebenfalls eine fast subtropische Wetterlage.

„Wenn es tagsüber dann so schwül und warm ist, dann kann ich nichts mehr machen“, berichtet Ira Wagner, Mitarbeiterin im Servicebereich Kommunikation. Obwohl für die meisten Urlaub wahrscheinlich bedeutet in eine warme Region zu fahren, scheiden sich die Meinungen in Bezug auf die heimischen Temperaturen. Erwin Siegel, Mittarbeiter der Therapeutischen Holzwerkstatt, ist klar ein Sommertyp. Im Vergleich dazu beschreibt sich Ira Wagner eher als Wintertyp. Justin Wengert schließt sich ihrer Meinung an: „Im Winter kann man sich immer noch eine Jacke drüberziehen, während es im Sommer auf jeden Fall irgendwann zu heiß ist“. Trotz des unstimmigen Meinungsbildes einigen sich alle befragten Personen darauf, dass die Temperaturen nicht über 26 Grad steigen sollten. Oder zumindest „10 Grad weniger“, sagt Ira Wagner.

Hitzeschutzkonzepte entwickeln

Gerade bei der Arbeit kann es schnell zu gesundheitlicher Belastung kommen, da es oft zu Hitzestaus innerhalb des Gebäudes kommt. Deswegen sollte über den Tag ausreichend getrunken werden. Zwar sind bereits Maßnahmen bei der Karlshöhe in Planung, die stark erhitzte Plätze runterkühlen sollen. Ideen reichen von Bäumen, die Schatten bieten bis hin zu einem kleinen Bach, der quer über das Gebiet fließt und somit die Luft runterkühlt. Doch solange diese noch nicht bestehen, müssen die Mitarbeitenden auf ihre eigenen Ideen zurückgreifen. Ratschläge der Befragten lauten Schatten aufzusuchen, einen Ventilator anmachen, die Rollläden runterlassen, im Haus bleiben, genügend eincremen oder auch ein Wassereis genießen.

Temperaturen aus dem Mittelmeer

In Stuttgart hat es bis zu 37 Grad. In anderen Teilen Baden-Württembergs reichen die Temperaturen sogar bis zu 39 Grad, sagen Meteorologen beim Deutschen Wetterdienst. Grund für diese Temperaturen sei Einfluss der schwül-heißen Luftmasse, die aus subtropischen Regionen komme. Denn im Mittelmeerraum habe sich eine Hitzeblase ausgedehnt, die nun auch Mitteleuropa erreiche. So entstehe eine sogenannte Hitzekuppel, die heiße Luft in einer Region gefangen hält. Die Bildung von Wolken wird durch den Hochdruck verhindert, wodurch Sonnenstrahlen ungehindert den Erdboden aufwärmen können. Der Druck lässt zugleich Luftmassen absinken, was die Luft aufwärmt und die Hitze weiter verstärkt.

Ob in der Stadt, auf dem Land oder auf der Karlshöhe – die Hitze fordert uns alle heraus. Wer jetzt einen kühlen Kopf bewahrt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere im Umfeld. Und wenn gar nichts mehr geht, dann hilft nur eines: Die Beine unterm Schreibtisch in einen Papierkorb mit kaltem Wasser zu versenken, während der Ventilator aus nächster Nähe bläst. Auf die Idee ist nämlich Lasse Fischer gekommen, Freiwilligendienstleister im Bereich Medien und Öffentlichkeitsarbeit des Diakoniewerkes.

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