Bürger*innen-Informationsveranstaltung der Stadt Ludwigsburg zum Einzug von Geflüchteten ins Haus am Salon, 23.1.2023, 19.00 – 20.00 Uhr, Ostsaal der Karlshöher Kirche

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für die Karlshöhe-Mitarbeitenden in zehn Punkten zusammengefasst.

Die PowerPoint-Präsentation der Stadt können Sie hier ansehen.

Wie viele Teilnehmende waren da und wie wurde die Veranstaltung angenommen?

Etwa 40 bis 50 Anwohnende, Mitarbeitende und allgemein interessierte Bürger*innen, waren der Einladung gefolgt. Das Klima war durchweg kooperativ und am Wohl der Geflüchteten ausgerichtet. Einzelne Anwesende interessierten sich als Wortmeldung dafür, wie die Geflüchteten, die Stadt und die Karlshöhe unterstützen werden könnten. Dazu waren Kontaktzettel ausgelegt mit der Möglichkeit, sich gleich für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu registrieren. Es wurden Fragen nach der Unterbringung gestellt – ob diese ausreichend und angemessen sei. Die Stadt lobte die Möglichkeiten des Hauses am Salon im Vergleich zu anderen Unterbringungen in anderen Stadtteilen, so seien z.B. die Zimmer größer als der Mindeststandard. In der Weststadt beispielsweise gäbe es auch Container-Unterbringung.

Wer vertrat die Stadt?

Die Präsentation der Stadt hielten die erste Bürgermeisterin Renate Schmetz sowie Raphael Dahler, Leiter Fachbereich Gesellschaftliche Teilhabe, Soziales und Sport.

Wer vertrat die Stiftung Karlshöhe?

Die Inhalte zur Sozialbetreuung wurde von Alexander Hinz vorgestellt, Geschäftsbereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe (enthalten in der gemeinsamen Präsentation mit der Stadt Ludwigsburg – siehe oben). Publikumsfragen wurden zudem vom Wirtschaftlichen Vorstand, Frank Gerhard, beantwortet. Ferner war Thomas Klenk, Pädagogischer Vorstand, anwesend.

Woher kommen die Geflüchteten, die im Haus am Salon untergebracht werden?

Die bis zu 80 Geflüchteten kommen aus der Ukraine. Es handelt sich mehrheitlich um Frauen und Kinder, es sind aber auch Männer dabei und Familien. Es sind nur geringe Englisch-Kenntnisse vorhanden, die meisten der Ankommenden sind aber bereits in Integrationskursen und dabei, Deutsch zu lernen.

Wann findet der Einzug statt und wie lange bleiben die Menschen?

Der Mietvertrag beginnt ab 1. Februar 2023. Der Einzug findet vermutlich erst ab. 1. März 2023 statt. Der Mietvertrag läuft zunächst auf ein Jahr mit der Option auf Verlängerung. Derzeit ist nicht geplant, das Haus am Salon langfristig in eine Unterkunft für Geflüchtete umzuwandeln. Die Stadt geht davon aus, dass nach Kriegsende ein größerer Teil der Geflüchteten in die Ukraine zurückkehrt und der andere Part sich eine Wohnung auf dem Wohnungsmarkt suchen wird. Die Karlshöhe hilft der Stadt derzeit bei der Problematik, die Menschen in den Stadtteilen überhaupt unterbringen zu können und stellt eigene Nutzungspläne für das Haus am Salon zurück.

Welche Aufgaben übernimmt die Karlshöhe?

Die Karlshöhe übernimmt die Sozialberatung. Die Koordination ist in der Kinder- und Jugendhilfe angesiedelt, die hier die Federführung hat. Es wird eine Vollzeitstelle, aufgeteilt auf mehrere Mitarbeitende, besetzt. „Ich bin froh, dass sich die Karlshöhe der Sozialbetreuung annimmt, dass die Ankunft der Ukrainer*innen gelingt“, sagte Renate Schmetz, Erste Bürgermeisterin.

Wohin können sich Ehrenamtsinteressierte wenden?

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an den QR-Code in der Anlage (siehe unten) wenden. Darüber kommen Sie auf eine Seite, in der man sich registrieren kann. Alternativ: Per Mail an Dieter Sauter aus der Kinder- und Jugendhilfe: dieter.sauter@karlshoehe.de.

Wohin kann man sich bei Herausforderungen im täglichen Umgang wenden?

Bis auf Weiteres: dieter.sauter@karlshoehe.de. Eine zentrale Maildresse für die Mitarbeitenden wird eingerichtet.

Werden die Geflüchteten den Speisesaal der Karlshöhe nutzen?

Eine offizielle Verpflegung ist nicht geplant, die Geflüchteten sind Selbstversorger.

Wird die Karlshöhe Informationen für die Geflüchteten bereitstellen?

Im Haus am Salon wird mit Unterstützung des SB UE ein Wegweiser auf Deutsch, Russisch und Ukrainisch sowie in Symbolsprache entwickelt. Erster Ansprechpartner werden die Mitarbeitenden vor Ort sein. Für die Geflüchteten wird ein WLAN zur Verfügung gestellt, in dem sie sich auf Ukrainisch anmelden können. Ein Kopierer und ein Scanner werden zur Verfügung gestellt – wichtig für Behördengänge.

Die Kinder- und Jugendhilfe sowie der Servicebereich Kommunikation werden weitere Formate entwickeln, um die Karlshöhe den Eintreffenden nahezubringen, z.B. eine Unterseite auf km.karlshoehe.de mit Informationen in Ukrainisch.

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