Die Kehrwoche ist das kleinste Problem – gegenüber der Armut

Kein Geld mehr zum Leben – so geht es vielen Menschen in Deutschland, die mit sozialen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Die Kosten für Wohnen und Energie sind in den letzten Jahren massiv gestiegen und immer mehr Menschen müssen um ihre Existenz kämpfen.

Im Rahmen der jährlichen Aktionswoche Armut“ vom 16. bis 20. Oktober hat sich der Arbeitskreis Existenzsicherung der Liga-bw dieses Themas angenommen und eine Postkartenaktion durchgeführt. 

Christian Ecker, Mitarbeiter und Diakon der Karlshöhe Ludwigsburg, ist seit über zehn Jahren im Arbeitskreis Existenzsicherung dabei. „Wir stellen seit Jahren fest, dass der Bestand an Sozialwohnungen kontinuierlich abnimmt“, erklärt der erfahrene Sozialpädagoge im Gespräch.
Jedes Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung heraus, als neue hinzukommen – und das bei steigendem Bedarf an sozialem Wohnraum. Um dem entgegenzuwirken, mieten viele soziale Träger Wohnungen an, die sie an ihre Klienten untervermieten, so auch die Karlshöhe. Klar ist aber, dass dies keine dauerhafte Lösung sein kann. Genau deshalb gibt es jährlich die Aktionswoche Armut, um die sozialen Probleme in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Die diesjährige Postkartenaktion griff das Thema der Kehrwoche auf – ganz nach dem Motto: Die Kehrwoche ist das kleinste Problem, wenn man keine Wohnung finden kann. Denn Fakt ist, dass Menschen, die von Sozialleistungen wie Beispielsweise dem Bürgergeld leben, auf dem Wohnungsmarkt an letzter Stelle stehen. Doch auch für Studenten und Menschen mit geringem Einkommen wird es zunehmend schwerer,bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Die Postkarten wurden in Kinos, Kneipen und Restaurants in der Region verteilt. Auf der Rückseite befindet sich ein QR-Code zur Website „Armut bedroht alle“, auf der weitere Informationen abgerufen werden können. Außerdem wurden die Mitglieder des Arbeitskreises in diesem Jahr von der Stuttgarter und der Bietigheimer Zeitung interviewt. Die Aktionswoche erhielt in diesem Jahr vor allem durch die Präsenz in den lokalen Medien eine erhöhte Aufmerksamkeit. „Immer wieder haben mich Leute angesprochen und gesagt, Sie haben die Artikel in den Zeitungen gesehen“, sagt Christian Ecker. Er selbst wünscht sich noch mehr konkrete Aktionen, um der Wohnungsnot und den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken. Denn eins ist sicher, Armut bedroht uns alle

 

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