Offener Brief von Siegfried Bauer an die Kantorei-Mitglieder

Fotos: Josa Arnold, Andreas Karl (Foto Herr Ott), Privatbesitz Siegfried Bauer (Messias 2000 in Jevpatorija)

Der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg hat sich im Februar 2024 entschieden, den Gründer der Karlshöher Kantorei, Siegfried Bauer mit der Bürgermedaille der Stadt Ludwigsburg zu ehren. Anlass für die Karlshöher Mitteilungen, einen offenen Brief von Siegfried Bauer an die Kantorei-Mitglieder zu veröffentlichen, den er anlässlich der Aufführung von „The Messiah“ unlängst an den von ihm einst gegründeten Chor schrieb.

Liebe Sängerinnen und Sänger der Kantorei der Karlshöhe,

nach Ihrer beeindruckenden Aufführung des Messiah habe ich meiner Begeisterung mündlich Ausdruck verliehen. Ulrike Schuckert hat mich gebeten, Ihnen diese Begeisterung auch zu schreiben. Nun: Die Emotionen direkt nach der Aufführung sind natürlich verflogen. Was aber bleibt, ist der tiefe Eindruck, etwas Besonders erlebt zu haben. Als erstes habe ich wohl gesagt: „Ich bin stolz auf Euch!“ Das gilt auch jetzt noch. Gerade weil ich den Messias in- und auswendig kenne – allerdings in deutscher Sprache- weiß ich, wieviel Arbeit hinter einer gelungenen Aufführung steckt, die Arbeit des Dirigenten aber auch das Engagement jeder einzelnen Sängerin und jedes Sängers. Nur so können beglückende Teile entstehen: sauber, durchsichtig von einem begeisterten Chor interpretiert. Dass dabei das exzellente Orchester einen wesentlichen Anteil hatte, ist uns ja allen klar. Nach dem Konzert bin ich gefragt worden: „Was hat Dir am besten gefallen?“ Die Frage konnte ich leicht beantworten: „Der Dirigent!“. Ich bin sehr glücklich, dass der von mir im Jahr 1971 gegründete Chor heute einen solchen Leiter hat!

Natürlich hat mich Ihr Konzert auch an die früheren Aufführungen erinnert: im Jahr 1972, die Kantorei war gerade ein Jahr alt, in Marbach und in der PH, 1978 in der Friedenskirche und dann vor allem die szenischen Aufführungen im Jahr 2000: 8 Vorstellungen im ausverkauften Forum und dann drei Vorstellungen in Jevpatorija von denen in unserer Partnerstadt heute noch gesagt wird, es habe in ihrer Geschichte zwei herausragende Ereignisse gegeben, die 2.500-Jahr-Feier und die Aufführungen des Messias. (Übrigens: Heike Huber, die Kostüm- und Bühnenbildnerin war am 29.10. auch in der Friedenskirche.)

So sind bei Ihrer Aufführung viele schöne Erinnerungen wieder wach geworden: an treue und liebenswerte Chorsängerinnen und –sänger, an tolle Solisten wie den unvergleichlich edlen Altisten Werner Buchin oder den heute weltberühmten Bassisten Michael Nagy.
Also: Herzlichen Dank für den Messiah zum (Corona-bedingt verspäteten) 50. Geburtstag der Kantorei und weiter so!

Mit herzlichem Gruß
Ihr Siegfried Bauer

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