Vom KARLINUM direkt in die Waldesruhe

Der Weg zur Wellness-Oase führt direkt durchs Foyer. Versteckt hinter einer unscheinbaren Tür im Erdgeschoss. Öffnet sich die unscheinbare Pforte, wird der Besuchende von dekorierten Waldesgrün-Motiven, entspannendem Vogelgezwitscher von der CD und von Petra Seiler empfangen.

Die 34-jährige Altenbetreuerin ist Initiatorin dieses Pflege- und Wohlfühlraumes des Wohnhauses für Senioren und erzählt begeistert von der Entstehung: „Die Bewohnenden sollen sich an diesem Ruheort hier so geborgen wie im Wald fühlen und Wellness und Körperpflege genießen.“

Die Wellness-Idee hatte zwar Petra Sailer, aber entstanden ist sie unter der Leitung von Julia Blickle. Mit den Worten: „Du machst was daraus!“, beauftragte sie Petra Seiler mit der Konzeptentwicklung und stellte ein Budget zur Verfügung.

Vom Badezimmer zur Wellnessoase

Ursprünglich war das Zimmer, in dem sich die Wellnessoase jetzt befindet, nur mit einer nüchternen Badewanne ausgestattet. Einmal pro Woche wurde der Raum zudem von einer Friseurin verwendet, um den Bewohner*innen die Haare zu schneiden. Die Idee, daraus etwas Besonderes zu machen, kam Petra Seiler während der Arbeit. Jedes Wochenende bietet sie nunmehr verschiedene Wellnessangebote an.

Die gelernte Altenbetreuerin ist seit September 2021 auf der Karlshöhe und beschreibt Ihre Arbeit so: “ Ich bin einfach rundum für die Bewohnenden da, mache Ihnen Angebote und strukturiere ihren Tag“. Die Ausbildung zur Betreuungskraft gibt es seit 2017; sie beschäftigt sich vor allem mit sozialtherapeutischen Inhalten und nicht mit der klassischen Altenpflege.

 Für die Karlshöhe habe sie sich bewusst entschieden. Während Ihrer Ausbildung hatte sie hier ein Praktikum absolviert und wollte danach nirgendwo anders mehr hin. Das Umfeld und die Karlshöhe selbst hätten sie einfach überzeugt. Die Nachfrage nach Petra Sailers Angeboten wurde immer größer und so wurde kurzerhand eine Massageliege angeschafft.

Schönheitspflege für Senior*innen

In der Wald-Oase werden beispielsweise Handbäder, Fußbäder, Gesichtsmasken, Massagen und Nagelpflege angeboten. Große Gepflegtheit ist vor allem den Seniorinnen wichtig, aber auch der eine oder andere männliche Bewohner hat den Dienst schon für sich entdeckt. Die Bewohnenden sollen sich zudem entspannen können, wenn sie innere Anspannungen mit sich herumtragen. Bei vielen älteren Menschen zeigt sich das auch muskulär , wobei die Massageliege Abhilfe verschafft. Ein Highlight ist dabei natürlich ein Gläschen Sekt! Es hebt die Stimmung und regt den Kreislauf an.

Petra Sailer erwähnt, dass viele der Bewohnenden diesen kleinen Luxus erstmals in ihrem Leben erfahren. Manch eine Dame erzählt ihr, dass sie noch nie die Nägel lackiert bekommen hat oder gar eine Handmassage erhalten. „Dann wird es aber Zeit“, lautet dann der resolute Kommentar der freundlichen Altenbetreuerin. Schließlich gibt es für alles im Leben ein erstes Mal.

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